Er war einer der außergewöhnlichsten Musiker. Ein Gigant. Er galt vielen als "der wichtigste europäische Musiker im Jazz". Angefangen hat es in Wien, wo er schnell einer der bedeutendsten Pianisten der Nachkriegszeit werden sollte. Dann die Fahrt über den großen Teich, wo er wurde was er war; ein großartiger Musiker, sondern ein Star – aber eben auch ein herzensguter und lebensfroher Mensch. Im Mai 2007 erfährt er, das er an Krebs erkrankt ist. Doch Kämpfer wie er ist beschließt er, eine anvisierte Europatournee zum 20. Jubiläum seiner Band durchzuziehen. Und das dass Feuer in ihm noch hell loderte kann man nun nachhören auf:
Joe Zawinul & The Zawinul Syndicate | 75TH | BHM/BirdJAM 4020-2
Auf dem Mitschnitt des Konzertes vom 07. Juli 2007, seinem 75sten Geburtstag, bezaubern Zawinul und sein Syndicate das Publikum. Bei den zwei Bonustracks vom vorletzten Konzert der Tour vom 02. August, begegnet uns Zawinuls langjähriger Weggefährte und Freund Wayne Shorter und es werden Erinnerungen an Weather Report wach.
Nur ein paar Tage später, am 5. August, wird Zawinul in das Wilheminen-Krankenhauses in Wien eingeliefert, zur Behandlung seiner seltenen Form von Hautkrebs. Er starb am 11. September um fünf Uhr früh. Und folgte damit seiner geliebten Frau Maxine, die ihn nur kurze Zeit zuvor für immer verlassen hatte.
Seine Söhne und Enkelkinder sprachen allerdings nicht vom Tod, sondern vom Eingang in die Ewigkeit.
24.Oktober.2008 CD mehr
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Pilgrim
Benny Lackner
Benny Lackner verpasst dem traditionellen Piano-Trio ein Facelifting: Die Drei aus New York werden häufig mit Brad Mehldau, BadPlus oder E.S.T verglichen, brauchen so etwas aber gar nicht. An melodischem Feingefühl, harmonischen Ideen und facettenreichen Sounds stehen sie diesen in nichts nach. Das Benny Lackner Trio erfindet Jazzstandards neu und wirbelt dabei ganz schön Jazzer-Staub auf: Das Originalmaterial steht im Mittelpunkt und verwebt sich mit modernen Elementen wie Drum&Bass, HipHop-Beats, elektronische Percussion und Bass-Sounds. Eigenkompositionen und Titel von Monk, Mingus bis Hendrix entladen sich in einem Spannungsfeld von Intensität, Funk, Groove und „noch nie gehört!“. Während Lackner bereits mit Billy Higgins, Marc Ribot, Elvis Costello gespielt hat teilten seine Kolelgen Derek Nievergelt die Bühne mit Dianne Reeves, Diana Krall, Cassandra Wilson, Greg Osby u.va. Robert Perkins an den Drums ist besonders als Sideman von Michael Bublé, Eric Reed, Charlie Hunter unterwegs gewesen. Ein Pianotrio, dass man nicht so oft zu hören bekommt! Im Sept- Nov auf großer Europa Tournee!!!
"Lackner may be the first established pianist to come from the Mehldau school. With a contemporary approach, he helps give the piano trio a much-needed facelift."
-John Kelman, AllAboutJazz.com
10.Oktober.2008 CD mehr
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On Top - Live In Europe
The Headhunters
Mit Herbie Hancock schrieben Sie in den 70er Jahren mit Alben wie „Headhunters“, „Thrust“ oder „Man Child“ Musikgeschichte, Ende der Neunziger kehrten Sie nach verschiedenen Solo-Projekten gemeinsam auf die Bühne zurück und jetzt führen Mike Clark und Bill Summers, Schlagzeuger und Percussionist des Original-Line up, die Geschichte dieser außergewöhnlichen Formation fort.
„Die Musik ist hypnotisierend und funky! Mike Clark der legendäre Drummer gibt einen dieser unnachahmlichen Funk-Grooves vor, Bill Summers klingt sich ein, dann T.M.Stevens mit einer pumpenden Basslinie. Das Flagschiff des Jazz-Funk nimmt an Fahrt auf und zelebriert die Magie großer schwarzer Musik - von afro-kubanischen Rhythmen bis zu emphatischem Soul. Und Stevens, Harrison und Jerry Z. lassen schnell vergessen, dass die Co-Architekten des Headhunters-Sounds, Bennie Maupin und vor allem Paul Jackson nicht dabei sind. Für viele Zeitzeugen klingen die Headhunters 2007 sogar besser als die Reunions-Band mit Clarke, Summers, Bassist Paul Jackson und Saxofonist Bennie Maupin, die Hancock 1998 für das Album "The Return Of The Headhunters" zusammenstellte. Aber das darf nun ein jeder mit der hier vorliegenden Doppel-Live-CD (inkl. enhanced CD mit Bonus Video selber entscheiden.)“
Live kann man The Headhunters im Herbst 2008 auf den größten Festivals im Lande hören, darunter Leverkusen mit WDR TV und Berlin mit allen angeschlossenen ARD Sendeanstalten + ausgedehnter Clubtour durch D, A, CH und F!
CHET BAKER – THE EVOLUTION OF AN ARTIST
Chet Baker
„Als er ab 1953 für einige Jahre bei Meinungsumfragen alle Trompeter überrundete, die maßgeblichen Kollegen des modernen Jazz – Dizzy Gillespie, Miles Davis und Clifford Brown -– ebenso wie Louis Armstrong, Roy Eldridge und andere Giganten der Tradition auf hintere Plätze verwies, war fast etwas wie ein kleines Wunder geschehen. Da wurde urplötzlich ein längst volljähriger Mann gefeiert, der aussah wie ein hübscher, schüchterner Teenager und weder mit virtuoser Fingerfertigkeit, noch mit Klangvolumen auftrumpfen konnte“. Anlässlich seines 20. Todestages widmet BHM dem Jazztrompeter eine 4 cd Box, die alle wichtigen Aufnahmen inklusive ausführlichen liner Notes des Musikjournalisten Marcus A. Woelfle auf Deutsch und Englisch zusammenfasst. Vier CDs zum Spezialpreis! Inklusive aufwendigem Booklet und Design!
04.Juli.2008 CD mehr
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Beyond The Blue
Andrea Marcelli
Nach sehr erfolgreichen Studien in den USA in New York und L.A. hat sich der gebürtige Italiener 2001 in Berlin niedergelassen, wo er seitdem lebt und arbeitet. Der angesehene Drummer machte vor allem als Sidemen von sich reden und spielt mit Jazzgiants wie Wayne Shorter, Allan Holdsworth, Bob Mintzer, Don Menza, Ralph Towner, Marc Johnson, Mike Mainieri, Chuck Loeb, Alex Acuna, Bob Berg, Eric Marienthal, Hiram Bullock, um nur ein paar zu nennen. Die Presse lobte seine Veröffentlichung und kein geringerer als Wayne Shorter gab ihm ein besonders Kompliment. Zusammen mit Stars wie Mike Stern, Bob Mintzer, Eddie Gomez lädt „Beyond the Blue“ zu einer ganz besonderen musikalischen Reise ein. Voller Bewunderung kann man da nur sein! Umfassende komponierte Klanglandschaften mit dem nötigen solistischen Freiraum aller Mitwirkenden.
“Andrea Marcelli's music is vibrant and thought-provoking as today's events. Andrea is such a chameleon. When I first heard his music, it struck me that he played drums, clarinet, percussion, keyboards, and composed in a variety of styles that defied classification, moreover, his display of sensitivity and creative approach to the work produced."- Wayne Shorter
"The themes and instrumental colors seem made for each other, more like painting than a string of jazz solos." - Owen Cordles (Jazz Times)
Line Up:
Bob Mintzer - tenor sax
Mike Stern - guitar
Mitchel Forman - piano
Eddie Gomez - bass
Andrea Marcelli - drums
23.Mai.2008 CD mehr
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