Groove Collective
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Live funk, hip hop, jazz, jamming, Afro-Cuban, soul, dancers, DJs, tapers, jazzheads, club remixers; this is Jam Band Music, this is Groove Music...this is Groove Collective. Bereits Anfang der 90er wurde Groove Collective gegründet und ließen alle zwischenzeitlichen Modewellen mit ihrem hybriden Jazz-Funk-Latin-HipHop hinter sich. Nach Abklingen der Acid-Jazz-Welle, in die sie schlechterdings einsortiert wurden, hat die New-Yorker Combo mehr Tiefgang als die meisten Musiker der spärlichen Groove-Bewegung bewiesen, selbst wenn sie dieselbe Vorliebe für Partys und hemmungslose Sessions teilen. Ohne sich vorab festzulegen, mögen die Mitglieder dieser Formation unterschiedlicher Herkunft vor allem Mambo, Salsa, Donald Byrd, die Head Hunters, Miles Davis und auch den Funk der „Jbs“ von George Clinton. Die Aufzählung der Einflüsse könnte über verschiedene Wege weitergeführt werden. Ihre Musik mischt jede Art Klang, wenn es nur abgeht. Ihr neues Album People People Music Music für das junge französische Label De Luxe knüpft an die für sie typischen instrumentalen Themen an, die unter den Zuhörern prompt eine unbändige Bewegungslust verbreiten. Zur Stunde, da Live-Auftritte wieder einen vorrangigen Platz in der Musiklandschaft einnehmen (nach Jahren der Vorherrschaft von Studio-Laboranten, Produzenten und anderen Remixern), gehört Groove Collective, deren Bandgeschichte immer von einem Feuerwerk an Tourneen und Konzerten geprägt war, mit Recht zu den Gruppen, die einen Club genauso anheizen können wie einen großen Konzertsaal. Nichtsdestotrotz arbeiten die Hauptakteure dieser Gruppe nicht mit dem Konzept einfacher Tricks. Die sechs aktuellen Mitglieder der Gruppe - Jay Rodriguez (sax), Genji Siraisi (dms), Fabio Morgera (tp), Chris "Fatoye" Theberge (perc), Barney McAll (cl), Jonathan Maron (b) – verwandeln groove in ihren jazzigen Kompositionen auf vielfältige Weise. Der Funkeinfluß ermöglicht ständig gemeinsame oder individuelle Ekstasen. Fast zwölf Jahre nach dem Debüt ist die Besetzung trotz einiger Wechsel im Kern konstant geblieben. Nach der Gründung durch den Flötisten Richard Worth, DJ Smash und den Rapper Nappy G, dem Animateur der Abende im legendären Club Giant Step, hat sich die Gruppe zunächst auf zehn Mitglieder vergrößert: Itaal Shuur an den Tasten, Schlagzeuger Genji Siraisi, Bassist Jonathan Maron und Bill Ware, Ex-Vibraphonist von Steely Dan, außerdem Saxofonist Jay Rodriguez, Posaunist Josh Roseman, Trompeter Fabio Morgera und Perkussionist Chris Theberge. Heute ist Groove Collective wieder ein überschaubares Ensemble von sechs Musikern. Die Internationalität und Mixtur entsteht in dieser «jam band» durch Musiker aus mehreren Ländern, die Träger vielfältiger Kulturen sind. People People Music Music ist geradezu zwingend das Ebenbild dieser vielfältigen Einflüsse. "Forgotten Travelers" eröffnet die Session mit Latin-Rhythmen, «DFU», mit Fred Wesley als Gastmusiker (der sie auch schon auf der Bühne begleitet hat), treibt zu einem Afro-Beat davon. „What If“ und die Vocals von De Louie Avant erinnern an die guten alten Melodien von Roy Ayers mit einem Chor à la Earth, Wind & Fire. "6 For Fred" ist als Augenzwinkern für den Posaunisten gedacht, der zu den Sternstunden von James Brown sein Music-Director war. Der Rest der Einspielung ist ähnlich bunt und einnehmend. „Tito“ ist eine Hommage an den großen Tito Puente. Die Band wagt sich in Elektronikwelten mit dem sehr mitreißenden „Set Up“ oder wird noch jazziger wie in „Centerfield“, in dem Solisten auf Solisten folgen. Es folgt eine Bearbeitung von Herbie Hancocks "Speak Like A Child", in der das schillernde Spiel von Barney McAll am Rhodes glänzt. Das Album schließt unbeschwert mit der versteckten Melodie von "Lapsang Souchong", die zum Standardsong des Groove Collective werden müßte.
     
12.Mai.2006
Groove Collective
People People Music Music
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