Bill Evans
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Bill Evans wurde am 9. Februar 1958 in Clarendon Hill, Illinois, geboren. Bevor er zum Saxophon wechselte, erhielt er eine solide Ausbildung am Klavier. Im Alter von nur 16 Jahren spielte er bereits erste klassische Konzerte. Nach der Schule studierte er zunächst ein Jahr Musik an der North Texas State University, wechselte dann jedoch ans William Patterson College in New Jersey. Dort nahm er bei dem Saxophonisten Dave Liebman Unterricht, der ihn an Miles Davis weiterempfahl.

1980 wurde er mit nur 22 Jahren nicht nur ein „Mitglied“, sondern zu einer Schlüsselfigur in der gefeierten Comeback-Band von Miles Davis. Evans half Davis dabei eine passende Band zusammenzustellen und empfahl so seine Kollegen Marcus Miller, Mike Stern und John Scofield an Davis weiter.

Es folgten Konzerte quer durch die Welt. Die Legende Davis featurte Evans auf vier seiner Alben "The Man with the Horn", "Star People", "Decoy", sowie "We Want Miles". Letzteres wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Nach einer vier-jährigen Zusammenarbeit mit Davis, begann Evans in einer neuen Formation des Mahavishnu Orchestras zu spielen. Er übernahm in dem Orchester von Gitarrist John McLaughlin eine wichtige und tragende Rolle. Zwischen 1984 und 1986 tourte die Formation durch die Welt. Ende 1986 hatte Evans zwei Alben mit John aufgenommen „Adventures in Radioland“, sowie „Mahavishnu“.

Danach wurde er von „Elements“, der Band des Schlagzeugers Danny Gottlieb und des Jazzbassisten Mark Egan, engagiert.

Evans musikalischer Werdegang, seine reichhaltigen Erfahrungen und Einflüsse, machten größere Herausforderungen für ihn geradezu zwingend. So begann er Mitte der Achtziger, neben der Arbeit mit eigenen Formationen, immer mehr Sorgfalt bei der Auswahl seiner Kooperationen mit anderen Künstlern aufzubringen.

So z.B. die Tour der „Headhunters“ mit Herbie Hancock im Sommer 1989 war solch eine „Auswahl“. Zu der Besetzung gehörten u.a. der Bassist Darryl Jones, der Drummer Ndugu Chancler, der Gitarrist Wah Wah Watson, sowie der Percussionist Mino Cinelu. Hancock beschrieb Evans’ Spielart wie die eines „Malers mit einer unglaublichen Sensibilität end Gefühl“.

Im Frühling 1997 tourte Bill als Special-Guest mit dem Gitarristen Lee Ritenour durch die USA. Während der Aufnahmen zu dessen Album „Live in L.A.“ war Bill als Gastsolist dabei.

Außerdem trat er mit namhaften Künstlern auf, wie z.B. Gil Evans, Dave Cruisin, Mick Jagger und dem Ex-Police Gitarristen Andy Summers.

Sein Debüt als Bandleader gab er im Jahre 1985 mit „Alternative Man“ bei dem Label Blue Note

In den neunziger Jahren machte er sich als Leiter eigener Bands einen Namen. Er machte Platten unter seinem  Namen wie z.B. das Live-Fusion-Album "Petite Blonde" 1992 und tourte mit einer Fusionsband bestehend aus

dem Schlagzeuger Dennis Chambers, dem Bassisten Victor Bailey, dem Gitarristen Chuck Loeb und dem Keyboarder Mitch Forman.

1993 folgte die Veröffentlichung des Hip-Hop-inspirierten "Push". Während seiner Tour ’94 mit seiner mittlerweile ebenso benannten Band nahm er begleitend das Album „Live in Europe“ auf. Es hagelte begeisternde Kritik, die das Album als scharfsinnige Mischung zwischen Hip Hop und Jazz bezeichnete. Denn Bill hatte neben den Musikern auch erstmals Rapper in dieser Band.

Seit 1995 erscheinen seine Veröffentlichungen auf ESC Records. Die erste Veröffentlichung war das scharfkantige HipHop-Jazz-Projekt "Escape". Zu der Besetzung auf Evans’ neuntem Alben zählten u.a. Lee Ritenour, Marcus Miller, sowie Wallace Roney. Internationale Radioeinsätze trugen zur erfolgreichen Platzierung in den Jazzcharts bei.

Daraufhin erhielt Bill seinen ersten deutschen Jazz-Award.

Die Japaner zeigten ebenfalls großes Gefallen an dem Album. Durch etliche Titelstorys oder auch Abbildungen in Jazz-Kalendern gelang er dort zu großer Popularität. Der Journalist Takao Ogawa schrieb nach einem von Bills Auftritten „die Musik der Bill Evans’ Band ist eine freie, erstaunliche Kombination der Energie und der empfindlichen Schönheit“.

1997 legte Bill mit "Starfish and the Moon" eine etwas langsamere Gangart ein und überraschte mit entspannten, fast träumerischen Melodien, die eine neue Richtung in Evans' Schaffen andeuteten.

1999 folgte das Album "Touch". Er entwickelte einen Mix aus ruhigen, melodischen Parts und Jams.

Bill fungierte als Producer, Arrangeur, sowie Komponist. Außerdem featurte er viele beteiligte Musiker der CD „Escape“ wie z.B. Wallace Roney, Lee Ritenour, Vinny Caliuta, etc...

Im Jahr 2000, schlägt Evans wieder härtere Töne an und gibt eine Spielfreude vor, die auf „Soul Insider“, seiner bislang funkigsten Scheibe, wirklich unüberhörbar ist. Dieses Album ist vielleicht das Beste, das er bis jetzt überhaupt vorgelegt hat. Nicht zuletzt die als „All-Star Band“ zu bezeichnende Formation trug zu dem Erfolg bei. Um einige zu nennen: Les McCann, John Scofield, Steve Jordan, Ricky Peterson. Während der größtenteils ausverkauften Welttournee wurde er für über 10.000 in Deutschland verkaufte Alben mit dem Jazz-Award ausgezeichnet. 2002 folgte das Album „Big Fun“ und jetzt im Jahr 2005 erscheinen gleich zwei Projekte unter seinem Namen: erst das Gemeinschaftsprojekt mit Randy Brecker „Soulbop Band – Live“ und dann seine neue Produktion mit eigener Band „Soulgrass“.

     
25.September.2009
Bill Evans
Vans Joint
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25.Februar.2009
Bill Evans
Vans Joint
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05.September.2005
Bill Evans
Soulgrass
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