Mezzoforte
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Gegründet in Reykjavik im Jahr 1977 von vier Teenagern – Fridrik Karlson (guitar), Eythor Gunnarson (keyboards), Johann Asmundsson (bass) und Gulli Briem (drums) – gelang MEZZOFORTE mit ihrem viertem Album der größte internationale Erfolg, den bis dahin islän­dische Musik für sich verbuchen konnte; 1983 erschien Surprise- Surprise, das erste Album der Band, welches international veröffentlicht wurde. Die daraus ausgekoppelte Single Garden Party stürmte die Charts. Natürlich in Island aber eben auch in Japan, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland und diversen anderen Ländern.

 

Diesen Erfolg hätten sich die vier niemals träumen lassen, als sie sich als 13- bis 15-jährige Teens zusammenfanden, doch „schon nach der ersten Probe war uns klar, daß wir Jahre zusammenstecken würden.“, so Gitarrist Fridrik Karlson. „Wir kannten uns noch nicht sonderlich gut, aber wir fanden schnell raus, daß wir den selben Enthusiasmus für die gleiche Art von Musik und Künstler wie Earth Wind & Fire, Weather Report, George Duke, Chick Corea, Return To Forever oder Deep Purple empfanden.“

 

In den darauf folgenden sechs Jahren nahm die „Boygroup“ in Ihrem Heimatland drei Platten auf, um nach dem Experimentierstadium zu ihrem ganz eigenem Stil von instrumental geprägtem Funkjazz zu finden.

 

Nach dem Erfolg von Surprise-Surprise zog die Band, mittlerweile durch den Saxo­pho­nisten Kristinn Svavarsson zum Quintett angewachsen, nach England, wo sie zwei Jahre lebten. Während dieser Zeit entstanden zwei weitere Alben (Observations und Rising), die erste Compilation (Catching Up With MEZZOFORTE) und die Band absolvierte ausgedehnte Tourneen durch Japan und Europa.

 

Wieder zurück in Island (Svavarsson verließ zu dieser Zeit die Gruppe) ging die Band ins Studio und nahm das Album No Limits auf, welches 1985 erschien. Erstmalig brach die Band mit ihrer Tradition, nur Instrumentalstücke zu präsentieren – der englische Sänger Noel McCalla stieß (bei Live-Auftritten) zur Gruppe und auf den Tourneen quer durch Europa festigte sich der Ruf von MEZZOFORTE, eine wahre Konzertattraktion zu sein, die man unbedingt gesehen haben muss.

 

Nach No Limits nahm sich die Band eine Auszeit von Tourneen und Plattenaufnahmen und baute in Reykjavik ein Studio auf. Die Vier waren in der Folgezeit, einzeln aber auch zusammen an etlichen Produktionen, Sessions und Konzerten anderer Musiker beteiligt.

 

1989 kam dann bei BMG Ariola ihr neues Album Playing For Time heraus, bei dem sich die Band intensiver denn je zuvor selbst die Produktion und die Aufnahmearbeit in die Hand nahm. Nach der Veröffentlichung folgten intensive Tourneen.

 

Zwischen 1991 und 1993 waren die Mitglieder der Gruppe an vielen anderen Produk­tion­en be­teiligt, spielten Gigs, unterrichteten Musik, gingen mit dem norwegischen Saxman Kåre Kolve auf Tour durch Indonesien und Malaysia – und fanden dennoch die Zeit für zwei weit­e­re Al­ben: die Compilation Fortissimos (1991) und ihr mittlerweile zehntes Album Daybreak (1993).

 

Im Jahr 1994 gingen die Bandmitglieder einmal eigene Wege. Drummer Gulli Briem be­gann in Los Angeles Musik zu studieren. Gitarrist Frederik Karlsson spielte Sessions in Eng­land und Island, war der Gitarrist beim Soundtrack zu Andrew Lloyd Webbers Musical Evita und produzierte andere Bands. Bassist Johann Asmundsson beschäftigte sich haupt­säch­­lich mit Studioarbeit, während Eythor Gunnarsson seine Produzenten-Aktivitäten weiter ver­­­folgte und beim REYKJAVIK JAZZ QUARTETT spielte. Die Jungs waren gut beschäftigt, und so ka­men sie erst im Frühjahr das Jahres 95 zu einer „writing session“ auf dem Land zu­samm­en. Ein paar Monate später, inzwischen bereits 1996, erschien das bis jetzt letzte Album von MEZZOFORTE. Die Jahre danach waren weiterhin gefüllt mit etlichen Gig-, Session-, Unterrichts-Tätigkeiten, CD-Produktionen von oder mit anderen Bands und Künstlern.

 

Jetzt, im einundzwanzigsten Jahrhundert, im Jahr 2004, siebenundzwanzig Jahre nach Band-Grün­dung sind sie Überlebende einer Zeit von diversen Höhen, aber auch Tiefen. MEZZOFORTE sind wie ein frischer und kreativer Wirbel­wind, gespannt auf die Dinge die da kom­men, ins Studio gegangen um Forward Motion aufzunehmen. Alle vier Gründungs­mitglieder waren dabei. Der Sound hat sich weiter entwickelt, viel neues ist dazu ge­kom­m­­en, ohne dabei aber den sprudeln­den MEZZOFORTE-Groove verloren zu haben, der ihre inter­natio­nale Reputation geschaffen hat.

 

 

Co-Produzent von Forward Motion ist übrigens niemand geringeres als der deutsche Star-Drummer Wolfgang Haffner, ein langjähriger Freund der Band.

 

MEZZOFORTE hat einen sehr speziellen Platz in ihrer Heimat Island inne. Sie waren die ersten isländischen Musiker die es geschafft haben, daß die Welt ihren musikalischen Focus auf dieses Eiland gerichtet hat und verwundert feststellte, daß da ja richtig gute Musik zu finden ist und virtuose Musiker, voller Energie und Lebensfreude. MEZZOFORTE waren mit die Wegbereiter für viele isländische und skandinavische Künstler, die ihren Siegeszug durch die Welt antreten sollten.

     
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